Ein blühender Gruß zum Muttertag: Kinder überraschen die Gemeinde

Am heutigen Sonntag stand unser (Kinder)-Gottesdienst in Spremberg ganz im Zeichen der Dankbarkeit und des Wachsens. Passend zum Muttertag bereiteten die Kinder unserer Gemeinde den Frauen und Müttern eine ganz besondere Freude und machten deutlich: Liebe ist wie ein Garten, der Pflege und Geborgenheit braucht.

Worte, die das Herz berühren

Ein bewegender Moment war der Vortrag des Gedichts „Wenn Du noch eine Mutter hast“. Mit viel Gefühl trugen unsere beiden zukünftigen Konfirmanden die Zeilen vor, die uns alle daran erinnerten, welch hohes Glück die mütterliche Liebe und Sorge im Leben eines Menschen bedeutet. Es war ein Moment des Innehaltens, der die tiefe Verbindung zwischen den Generationen spürbar machte.

Die Symbolik der Samenbomben

Während die sanften Klänge der Violinen und der Orgel mit dem Lied „Im Glauben ich mich zu dir wandte“ den Kirchenraum erfüllten, verteilten die Kinder kleine Stoffsäckchen an die Mütter der Gemeinde. Diese Geste war weit mehr als nur ein Geschenk; sie war ein starkes Symbol für unseren Glauben:

  • Das Wort als Samen: Gott vergleicht sein Wort oft mit Samen, der Frucht bringt.
  • Der Mensch als Pflanze: Wir Menschen werden mit Pflanzen verglichen, die Gott liebevoll pflegt.
  • Symbol für das Leben: Die Samenbomben stehen für das Leben, das in allen Müttern und Frauen steckt.
  • Eine Verheißung: Sie enthalten das Versprechen, dass jede Frau genau dort blühen darf, wo Gott sie hingestellt hat – in der Familie, in unserer Gemeinde und im ganz persönlichen Alltag.

Ganz nach dem Motto, das auch die Säckchen zierte: „Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen.“

Ein Dankeschön an die „starken Hände“

Wir danken den Kindern und den zukünftigen Konfirmanden für diesen liebevollen Einsatz. Ein kleiner Gruß auf unserer Tafel brachte es für uns alle auf den Punkt: „Danke für deine Liebe, dein Herz und deine starken Hände. Alles Liebe zum Muttertag!“

Mögen die verteilten Samen in den Gärten und Balkonen unserer Gemeinde aufgehen und uns noch lange an diesen gesegneten Vormittag erinnern.